4 Gedanken zu „ernährungs-check mit tim mälzer

  1. Markus sagt:

    Ich fand den Bericht schon ein bisschen oberflächlich. So einfach kann man ein komplexes Thema wie Ernährung nicht abhandeln. Und wer bitte glaubt den daran das ständige Besuche bei Burgerbuden dem Körper nix machen sollten??
    Ich hab mir auch meine Gedanken dazu gemacht. Schau mal rein:
    http://www.dongusto.at/ernahrungscheck-mit-tim-malzer/

  2. Tom Blue sagt:

    Finde ich auch.
    Vor allen Dingen, wenn man genau zugehört hat, Fast Food-Fans hatten weiterhin Hunger, trotz 2.500 Kalorien.
    Heutzutage ist es doch schon lange out mit dem Kalorien zählen…
    Auf den Inhalt kommt es an. Und das bedeutet nicht zwangsläufig nur Körnerfraß oder „meinem Fleisch das Futter wegessen…“ 😉
    Vier Wochen… sagen gar nichts aus.
    Was war denn mit diesem Film, in dem der Proband wirklich nur vier Wochen Mc… gegessen hatte:
    http://www.super-size-me.de/
    Schon vergessen, welche Probleme er nachweislich unter ärztlicher Aufsicht davontrug?

    Bewegt hat diese Reportage nur die, die sich jetzt wieder auf der sicheren Seite fühlen… 😉
    die mit dem Gendefekt (die Gene sind schuld, dass ich ein bisschen dicker bin)… Wo gehn wir heute essen? Zu Mc… und Burg…. 😉
    Naja, so ganz einfach ist es nun auch wieder nicht, aber gesunde Ernährung um wirklich gesund alt zu werden ohne irgendwelche Probleme ist nicht so ganz einfach.
    Bis dahin.

  3. vielen dank für euere beiträge!

    …der „verbraucher“ wird durch immer neue (bzw. sich periodisch wiederholende ;-)) ernährungsweisheiten verunsichtert. erst low carb, dann wieder kann man alles essen, dann dinnercancelling, dann ist wieder egal wann ich esse, blutgruppendiät, metabolic balance (hihi), paläo, atkins, ich-mach-erst-recht-keine-diät, schlank im schlaf…… ich bin ein glückliches vollweib/nein >>> ich lieeeebe das leben jetzt schlank…. eine riesige marketing-maschinerie. es wird ständig neues aufgetischt, weil neue bücher, zeitschriften und kurse verkauft werden müssen. und pillen und nahrungsergänzungen. jedes der ernährungskonzepte birgt mehr oder weniger sinnvolle ansätze und ratschläge. nichts ist grundlegend falsch. aber auch nichts ist grundlegend richtig. die meisten beiträge in den medien sind einfach nicht repräsentativ – und „wissenschaftlichen studien“ glaube ich schon lange nicht mehr (variieren je nach auftraggeber).

    für mich gelten folgende grundsätze, die ich als „universell“ erachte
    (im detail ganz individuell natürlich noch viel viel mehr).

    > die dosis macht das gift, möglichst wenig gewohnheiten.
    wer kann schon beweisen, was wirklich gut oder schlecht für uns ist 🙂

    > bewusster genuss ist gut
    > krampfhafter verzicht ist schlecht
    > keinerlei radikalprogramme, keine diäten
    > keine nahrungsergänzungen oder functional food
    > keine lebensmittel mit künstlichen zusätzen (da wirds schon schwierig!)
    > natürliche lebensmittel saisonal aus der region und fleisch ausschliesslich „bio“.
    wenn wir das alle unterstützen würden, und aufgrund des hohen preises einfach weniger aber dafür hervorragendes fleisch konsumieren würden, gäbe es keine massentierhaltungs-glibber-wasser-putenfleisch mehr.
    > keine margarine, keine fettreduzierten produkte wie light-käse…
    > keine wurstwaren
    > nichts, wo du nicht genau weisst, was drin ist.
    > verzichte auf weissmehl und zucker und produkte, die daraus gemacht sind.
    > verzichte auf alle fertig zubereiteten gerichte aus packungen
    > kein vollkorn-wahn (siehe tipp 1)
    > beschäftige dich mit deinem essen (z.b. würzen mit frischen kräutern, selbst zubereiten…)
    > achte auf die soziale komponente der nahrungsaufnahme
    > entdecke dein körperbewusstsein wieder, dein sicheres gefühl für gutes oder schlechtes
    > dein mentaler zustand, deine haut und haare, deine form und figur, deine schlafqualität und dein verdauungsverhalten zeigen dir genau, was gut für deinen körper ist. achte doch mal drauf…

    und, und, und 🙂

    • Markus sagt:

      Hallo Bianca.
      Da ich mich auch mit Ernährung beschäftige, kann ich dir hier nur Recht geben. Die Ernährungswissenschaft weiß eigentlich noch nicht wirklich viel. Ist ja auch zu verstehen, wenn man bedenkt wie komplex der menschliche Körper aufgebaut ist. Ein Punkt ist wohl ganz klar: Wer selber kocht, anstatt sich ständig Fertigfutter rein zu ziehen, wird seinen Körper schon mal besser behandeln. Oder um es mit den Worten Hippokrates zusammen zu fügen:
      Eine einfache Ernährung, ausreichend körperliche Aktivität und Maßhalten in allen Dingen, ist die beste Garantie für ein langes Leben in Gesundheit.
      Ach ja übrigens, deinen Kommentar auf meiner Seite hab ich jetzt auch freigeschalten. Mein Sicherheitssystem (der Lauser ;)) hat den Kommentar als Spam markiert.
      LG Markus

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