lexikon funktionstextilien

A

Airvantage: Technologie von Membranentwickler Gore, die Jacken durch Luftkammern isoliert, die vom Träger selbst reguliert werden können. Einsatz: vor allem in Skibekleidung
Apex: 
Stretchmaterial von The North Face, das aus 87 % Polyester und 13 % Elastan besteht, abriebfest und wasserabweisend sowie innen leicht angerauht ist.

B

Bamboo Ripstop: Funktionsgewebe aus einem Drittel Bambus-Viskose von Jack Wolfskin. Eigenschaften: Hoher Feuchtigkeitstransport, antibakteriell, seidenartige Oberfläche. Einsatz: Outdoor-Hemden
Baumwolle: (Kurzzeichen CO, von engl. Cotton) Im Sportbereich vor allem für Freizeit- und Wellnessbekleidung im Einsatz. Da sich Baumwolle mit Feuchtigkeit vollsaugt,ist sie nicht für schweißintensive Disziplinen geeignet. Vorteil bei schweißarmen Sportarten ist die kühlende Wirkung der Baumwolle und ihr natürlicher Tragekomfort. In Freizeit-und Wellnessbekleidung verstärkt ein Thema: Ökologisch angebaute Baumwolle

C

Capilene: Recycling-Polyester-Material von Patagonia, aus dem vor allem Unterwäsche gefertigt wird. Es trocknet schnell und ist mit einer geruchshemmenden Behandlung ausgestattet
c_change: Technologie von Schoeller, die auf wechselnde Temperaturen und Aktivitäten reagiert. Die Membran bietet außerdem Wasserdampfdurchlässigkeit und ist wind- und wasserdicht. c_change ist von der Natur inspiriert und hat eine ähnliche Funktion, wie man sie etwa bei Tannenzapfen beobachten kann, die sich bei unterschiedlicher Witterung öffnen und schließen. Einsatz: Sportswear, Outdoor, Leisure und Travelwear.
Climacool: Funktionsmaterial von Adidas für den Hochleistungssport, auf dem Body Mapping-Prinzip basierend, das die wärmeintensiven Zonen des Körpers berücksichtigt und dort den Schweiß durch Ventilation und Absorption verringert.
Clima-Fit: Mikrofasergewebe von Nike aus 100 % Polyester. Eigenschaften: Winddicht, wasserabweisend, atmungsaktiv, strapazierfähig. Einsatz: Laufjacken
Cocona: Faser und Garn aus Kokosnussschalen hergestellt von der US-amerikanischen
Cocona Inc.. Eigenschaften: Schneller Feuchtigkeitstransport, Kühlung, geruchshemmend, UV-Schutz mit UPF 50+.
Coldblack: Die Ausrüstungstechnologie von Schoeller sorgt dafür, dass sich schwarze Materialien nicht mehr so aufheizen, indem Sonnenstrahlen zum großen Teil reflektiert werden. Darüber hinaus schützt Coldblack auch vor UV-Strahlen.
Coolmax: Vierkanal-Polyesterfaser von Advansa, die sich vor allem im Bereich Feuchtigkeitstransport und Atmungsaktivität einen Namen gemacht hat. Coolmax wird für Shirts, Sportsocken und -unterwäsche, Sport-BHs oder Laufhosen verwendet.
Cordura: Sehr abriebfestes Polyamid-Garn von Invista, das vor allem in Rucksäcken und Taschen zum Einsatz kommt, aber auch etwa in Trekkingschuhen oder Outdoor-Bekleidung verarbeitet wird.
Creora: Elastan-Faser des koreanischen Herstellers Hyosung. Als Einfachfilament wird sie im Rundstrickverfahren für Unterwäsche, Sportbekleidung und Socken genutzt, im Kettstrickverfahren für Unterwäsche, Sportbekleidung, Bademode und Strümpfe.

D

Dermizax: Sehr wasserdichtes Laminat des japanischen Stoffherstellers Toray mit guter Atmungsaktivität und dauerhafter Wasserabweisung. Dermizax findet sich bei Ski-, Snowboard, Bergsport- und Outdoor-Bekleidung.
3 x Dry: Multifunktionales Hightech-Finish vom Schweizer Materialentwickler Schoeller. Es weist Nässe von außen ab und transportiert Schweiß schnell von innen nach außen, ist atmungsaktiv, schnell trocknend und wenig schmutzempfindlich. Einsatzgebiete: Sportswear,  Outdoorbekleidung, Leisure- und Travelwear.
Dorlastan: Elastanfaser, die seit 1964 auf dem Markt ist, früher produziert von der Bayer Faser GmbH, heute von der Asahi Kasei Spandex Europe GmbH.
Dow XLA: Innovative olefin-basierte Stretchfaser von Dow Fiber Solutions. Sie ist sehr hitzebeständig und hält auch aggressiven Chemikalien wie etwa Chlor Stand. Gut kombinierbar mit bügelfreien Finishes und Naturfasern. Einsatz: Swimwear, Activewear
Dry Skin: Maschenware aus Polyester, hergestellt von Schöffel. Die Eigenschaften: winddicht, schnell trocknend, weich und pflegeleicht.

E

ecs: Das Eschler-Comfort-System ist ein aufeinander abgestimmtes Bekleidungssystem. Es enthält die Materialien e1 bis e3: e1 ist eine ein- oder mehrlagige Strickkonstruktion, die Schweiß transportiert, Elastizität und Pflegeleichtigkeit bietet. e2 sorgt durch den Einsatz verschiedener  asertechnologien vor allem für Isolation. e3- Textilien bieten Wetterschutz, wobei die Maschenware außerdem elastisch und atmungsaktiv ist.
Endurance: Chlorresistentes Material von Speedo für Swimwear vor allem
im Trainingsbereich. Darüber hinaus ist Endurance farbbeständiger als herkömmliches Nylon/Lycra. Bei Endurance wurde die Elastan- durch eine Polyesterfaser mit Stretcheigenschaften, genauer gesagt Polybutylen Tereftalat (PBT) ersetzt.
Effect by Odlo: Geruchshemmende und antibakterielle Funktionsfaser vom Schweizer Sportkonfektionär Odlo auf Silberionen- Basis, die vor allem für Sportunterwäsche und Shirts ihren Einsatz findet.
Elast(h)an: Sehr dehnbare Kunstfaser, im nordamerikanischen Sprachraum auch Spandex genannt. Sie ähnelt Gummi, ist aber haltbarer und fester. Die ersten Fasern aus Elastan kamen 1959 auf den Markt. Bekannte Elastane sind etwa Lycra oder Dorlastan.
Entrant: Mikroporöse Beschichtung von Toray, die es in unterschiedlichen Varianten gibt. Sie ist wasserdicht, atmungsaktiv undwasserabweisend.
Epic Cotton: Baumwollfaser mit einer dauerhaften Ausrüstung aus Silikon. Epic Cotton nimmt wenig Feuchtigkeit auf und ist wind- und schmutzresistent. Hersteller ist die amerikanische Nextec Applications Inc. Ihren Einsatz findet die silikonisierte Baumwolle in Outdoor-Bekleidung.
eVent: PTFE basierte Membran mit einer sehr offenporigen Struktur, wodurch ein schneller Feuchtigkeitstransport entsteht. Entwickelt wurde eVent von BHA Technologies aus Kansas/USA. Einsatz: Wetterschutz

F

Fastskin: Hochleistungstechnologie für Schwimm anzüge von Speedo, die der
Hai fischhaut nachempfunden ist. Neueste Weiterentwicklung ist der LZR Racer.
Fieldsensor: Mehrlagige Maschenware von Toray, die durch Kapillarwirkung vorallem gutes Feuchtigkeitsmanagement und Atmungsaktität verspricht.

G

G-1000: Strapazierfähiges, reißfestes und moskitodichtes Gewebe von Fjällräven, das aus Polyester und Baumwolle besteht und insbesondere für Trekkingbekleidung verwendet wird.
Gore-Tex: PTFE-Membran vom amerikanischen Membranspezialisten W.L. Gore & Associates, die den höchsten Bekanntheitsgrad hat. Gore-Tex-Textilien waren 1976 bei Markteinführung die ersten wasserdichten und gleichzeitig atmungsaktiven Textilien. Gore-Tex wird heute in unterschiedlichen Varianten angeboten wie etwa Gore-Tex Performance Shell, Paclite Shell, Soft Shell oder Pro Shell im Bereich Bekleidung etc.

H

Healthguard Vital Protection: Technologie von Jack Wolfskin, die Schutz gegen Mücken, Geruchsbildung und Schimmel bietet
Helly Tech: Robuste, wasserdichte und atmungsaktive Material-Technologie von Helly Hansen für seine Hardshell-Produkte.
Hyvent: wasserdichte und atmungsaktive Polyurethan-Beschichtung von The North Face mit einer Wassersäule von 20.000 mm. Die Beschichtung wird zu 2-lagigen Materialien zwischen Außenmaterial und Innenfutter verarbeitet.
Einsatzgebiete: Outdoor-Bekleidung.

I

Ingeo: Natürliche Kunstfaser aus erneuerbaren Rohstoffen wie etwa Mais, die komplett recyclebar ist und robust, feuchtigkeitstransportierend und weich im Griff ist. Hersteller ist das US-amerikanische Unternehmen NatureWorks LLC. Ingeo kann beispielsweise für funktionelle Shirts verwendet werden.

K

Keprotec: Aramid-Gewebe von Schoeller mit Weltraum-Technologie. Es ist extrem abrieb- und reißfest, hitzebeständig und langlebig. Einsatzbereich u.a.: Motorradschutzbekleidung, Handschuhe, Skisport, Snowboard, Bergsport, Bike/Mountainbike.
Kevlar: Aramid-Faser von Du Pont mit hoher Festigkeit, hohe Bruchdehnung, sehr hitze- und feuerbeständig.

L

Lifa: Zweischichten-Gewebe aus Polypropylen von Helly Hansen, das sich u. a. durch sehr guten Feuchtigkeitstransport, schnelles Trocknen und Leichtigkeit auszeichnet. Seinen Einsatz findet Lifa in der Unterwäsche vor allem für schweißintensive Sportarten.
Lycra: Elastan-Marke, die 1962 von Du Pont lanciert wurde und heute von Invista vermarktet wird.
Lyocell: Zellulose-Faser aus Holz vom österreichischen Faserentwickler Lenzing. Ihre Eigenschaften bestehen u.a. aus einem seidigen Griff, Reißfestigkeit und Pflegeleichtigkeit. Lyocell eignet sich gut für Baumwollmischungen.

M

Merinowolle: Durch die feine Qualität der Wolle der Merinoschafe kratzt das
Material nicht mehr auf der Haut. Funktionelle Eigenschaften:  temperaturausgleichend, feuchtigkeitsregulierend, geruchshemmend, antistatisch, Schutz vor UV-Strahlung. Nachteil: Saugt sich mit Feuchtigkeit voll, trocknet relativ schlecht, wobei Wolle auch im nassen Zustand noch wärmt. Sportbekleider, die mit Merinowolle arbeiten sind etwa Icebreaker und Ortovox.
Meryl: Polyamid-Filament des italienischen Faserherstellers Nylstar, das in unterschiedlichen Varianten für alle Arten von Sportbekleidung verwendet wird.
Micro Highvent: Mikrofasermaterial vom Schweizer Sportschneider Odlo mit hoher Atmungsaktivität und schnellem Feuchtigkeitstransport. Innen nimmt der Stoff Feuchtigkeit auf, außen ist er hydrophob.

N

NanoSphere: Schmutz- und Wasser abweisende Ausrüstung vonSchoeller auf Basis der Nano-Technologie. Sportbekleidungsmaterialien bekommen durch die spezielle Oberflächenstrukturierung einen natürlichen Selbstreinigungseffekt.
Nike Sphere: Materialkonstruktion von Nike, die dreidimensional mit kleinen Luftkammern ausgestattet ist. Dadurch kann erwärmte Luft auf der Haut besser zirkulieren, bei kühleren Temperaturen isolieren die Lufteinschlüsse
im Material.
No Wind: Winddichtes Fleece von Pontetorto, in dem sich zwischen zwei Mikrofleeceschichten eine winddichte Membran befindet.
Nylon: Polyamid-Faser, die 1938 erstmals von DuPont verkauft wurde. Nylon ist schnell trocknend, reiß- und scheuerfest und leicht. Zum Einsatz kommt es im Sport u. a. in Badebekleidung, Regenschutzbekleidung und Tennissaiten.

O

Omni Shade: Material von Columbia Sportswear zum Schutz gegen UV-Strahlen mit einem Sonnenschutzfaktor bis zu UPF +50.
Omni Tech: Polyurethan-Schicht, entwickelt von Columbia Sportswear, die zusammen mit Nylon oder Polyester verbunden als Oberstoff für Outerwear genutzt wird. Das Laminat ist dadurch wasserdicht und atmungsaktiv.
Outlast: Temperaturregulierender Stoff, entwickelt von Outlast Technologies Inc. auf Basis der Phase-Change-Materials, einer Technologie, die zuerst in der Raumfahrt angewendet wurde. Im Gewebe sind winzige Kügelchen mit Paraffin integriert, die Wärme während körperlicher Aktivität speichern und in Ruhephasen wieder abgeben. Einsatzgebiete sind vor allem Ski- und Bergsportbekleidung.

P

Paclite: So genanntes Anderthalb-Lagen-Laminat von Membranentwickler Gore. Das leichte Obermaterial wird mit der Gore-Tex-Membran verbunden, die auf der Innenseite nur durch spezielle Polymerpunkte geschützt ist, wodurch ein zusätzlicher Futterstoff nicht notwendig ist. Paclite wird vor allem für sehr leichte Regenjacken verwendet.
PCM: Phase-Change-Materials, siehe Outlast
Polartec: Mikrofaser-Fleece aus Polyester, produziert von der US-amerikanischen Polartec LLC. Polartec hat eine gute Wärmeisolation, schnelle Trocknung, Wasserdampfdurchlässigkeit, Winddichte und Pflegeleichtigkeit. Das Fleece gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Für Baselayer wird Polartec Power Dry und Power Stretch verwendet, für die zweite Schicht Polartec Classic und Thermal Pro und für den Wetterschutz Polartec Wind Pro, Windbloc, Windbloc ACT und Power Shield.
Polyamid: (Kurzzeichen PA) Synthetische Faser mit hoher Reiß- und Scheuerfestigkeit, geringe Feuchtigkeitsaufnahme, schnelle Trocknung, geringes Gewicht, Pflegeleichtigkeit und Lichtbeständigkeit. Einsatz für die unterschiedlichsten Sporttextilien vor allem als Oberstoff. Bekannte Polyamidfasern sind beispielsweise Nylon, Cordura und Kevlar.
Polyester: (Kurzzeichen PES) Familie synthetischer Polymere (Kunststoffe), zu denen etwa die viel verwendeten Polycarbonate oder das Polyethyl enterephthalat (PET) gehört. PET wird wegen verschiedener nützlicher Eigenschaften eingesetzt. Es ist knitterfrei, reißfest, witterungsbeständig und nimmt nur sehr wenig Wasser auf. Letzteres prädestiniert PET als Stoff für Sportkleidung, die schnell trocknen muss. Nachteil von Polyester: Es ist geruchsanfällig, was Sportbekleidungshersteller jedoch durch Ausrüstungen, die etwa Silberionen enthalten, auszugleichen versuchen.
Polypropylen: (Kurzzeichen PP) Synthetische Faser, die besonders leicht ist und praktisch kein Wasser aufnimmt. Sie wird bei Sportbekleidung beispielsweise für die Innenseite zweiflächiger Materialkonstruktionen verwendet, um die Haut beim Sport trocken zu halten.
Polyurethan: (PU) Kunststoff oder Kunstharz, das im Bekleidungsbereich für Membran-Beschichtungen genutzt wird. PU-beschichtete Polyamid- oder Polyesterstoffe sind wasser- und winddicht, abrieb- und kältebeständig. In aufgeschäumter Form ist PU als dauerelastischer Weichschaum etwa für Sportschuhsohlen bekannt.
Powerskin R-Evolution: Bademodenstoff vom Münchner Hersteller Arena aus 80 % Tactel und 20 % Lycra. Powerskin ist wasserabweisend und sehr leicht, hat eine gute Gleitfähigkeit und eine geringe Wasseraufnahme. Es kommt vor allem im Hochleistungssport und Triathlon zum Einsatz.
Primaloft: Isolationsmaterial aus Mikrofasern, das die Struktur der Daune nachahmt und vom amerikanischen Unternehmen Albany International hergestellt wird. Außer isolierend ist es sehr weich, sehr leicht, atmungsaktiv, hat wasserabstoßende Eigenschaften und trocknet schnell. Einsatzgebiete sind vor allem Schlafsäcke, Winterjacken, Handschuhe und Schuhe.

R

Replex: Sehr dichte Multifilamentfaser aus Polyester von Toray. Merkmale: Dauerhaft wasserabweisend und atmungsaktiv, leicht und pflegeleicht
Ripstop(nylon): Stoffe, die in einer speziellen Technik gewebt und besonders reißfest sind. Dabei werden im Abstand von ca. 5 bis 8 mm dickere Fäden in das ansonsten dünnere Gewebe integriert. Das Gewebe erhält dadurch eine mehr oder weniger deutliche „Rechenkästchenstruktur“. Die Anwendung findet sich bei Outdoorausrüstung wie etwa Zelte, Rucksäcke oder Bekleidung, Gleitschirmen oder Segel.

S

Scotchlite: Reflexmaterial vom US-amerikanischen Hersteller 3M. Es findet sich etwa als Applikation zur besseren Sichtbarkeit auf
Sportbekleidung, Accessoires und Rucksäcken, vor allem bei Ausrüstung für Kinder empfehlenswert. Scotchlite hat sehr gute Rückstrahlwerte, ist lange haltbar, flexibel, strapazierfähig und waschbar.
Scultpture: Weiches Material für Bademode von Speedo, das figurformende Eigenschaften besitzt. Außerdem ist es sehr chlorresistent, was durch eine spezielle Ummantelung der Elastanfaser erreicht wird.
Supplex: Nylonfaser von Invista, die sich durch einen baumwollartigen, weichen Griff auszeichnet, aber die Vorteile einer synthetischen Faser bietet. Sie ist atmungsaktiv, formstabil, schneller trocknend als Baumwolle, strapazierfähig und pflegeleicht. Supplex wird insbesondere für Sportmode verwendet.
Sorona: Natürliche Kunstfaser von Speedo, die aus Mais hergestellt wird. Sorona ist chlor- und farbbeständig sowie pflegeleicht.
Sympatex: Porenlose Membran aus hydrophilem Polyester entwickelt von Sympatex Technologies. Da sie keine Poren hat, ist sie unempfindlich gegenüber Waschmittelrückständen oder Salzkristallen. Sie ist außerdem kälte- und hitzebeständig sowie dehnbar. Voraussetzung für das Funktionieren ist allerdings ein entsprechender Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen. Ein besonderer Vorteil ist die ökologische Unbedenklichkeit der Membran bei der Entsorgung. Sympatex bietet viele weitere Varianten seiner Membran wie etwa Sympatex Professional, High2Out, Reflexion, Windmaster etc.
Symbionic: Jüngste Membranentwicklung der Schweizer X-Technology R&D Swiss GmbH, die vom Münchner Membranspezialisten Sympatex produziert wird. Auf Basis einer porenlosen, hydrophilen Polyestermembran transportiert Symbionic nicht nur Wasserdampf sondern auch Schweißtropfen von Innen nach Außen. Geleistet wird dies durch eine spezielle Oberflächenstruktur, die die Schweizer von der Natur bzw. von der Hautatmung des Lurches abgeschaut haben. Dadurch, dass die Membranoberfläche nicht wie üblich plan ist, sondern strukturiert, vergrößert sich die Fläche der Membran, außerdem wird die Oberflächenspannung von Wassertropfen zerstört. Beides soll einen schnelleren Schweißtransport bewirken.

T

Tactel: Faser von Invista, die aus vielen, feinen Polyamid-Filamenten besteht, wobei die Beschaffenheit variieren kann. Invista bietet verschiedene Versionen von Tactel an wie etwa Tactel strata, multisoft, microtouch oder soft black. Eigenschaften: weicher, seidiger Griff, geringes Gewicht. Einsatzgebiete: Sportmode
Teflon: Teflon, als Handelsname des Herstellers Du Pont bekannt geworden,
bezeichnet den Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE), der beispielsweise in der Gore-Tex-Membran verwendet wird. Als schmutzabweisende Ausrüstung rangiert Teflon Fabric Protector heute im Portfolio von Invista.
Tencel: Lyocellfaser auf Zellulosebasis vom österreichischen Hersteller Lenzing. Gewebe und Maschenwaren aus Tencel können vielseitige Optiken haben, das Material ist außerdem seidig im Griff, atmungsaktiv, schweißaufsaugend und strapazierfähig. Verwendet wird Tencel in Sportbekleidung für softere Sportarten wie Golf oder Fitness.
Texapore: Mikroporöse PU-Beschichtung von Jack Wolfskin, die gute Strapazierfähigkeit bietet. Mit Texapore02 hat Jack Wolfskin diese Beschichtung verbessert und zusätzlich mit einer porenlosen Membrane versehen, durch die Feuchtigkeit diffundiert, was die Beschichtung haltbarer, atmungsaktiver und dauerhafter wasserdicht macht.
Thermolite: Kunstfasern aus Voll- und Hohlfasern von Invista für Wattierungen mit guter Isolierung, schnellem Feuchtigkeitstransport, hoher Bauschelastizität, leicht, schnell trocknend und pflegeleicht. Geeignet für Outdoor-Bekleidung, Schlafsäcke, Wattierungen für Schuhe und Handschuhe.
Thermore: Wattierung aus synthetischem Faservlies bzw. Polyester u. a. für Sportbekleidung hergestellt von der Mailänder Thermore Spa. Thermore entwickelte eine Technologie zur Verfestigung der Faservlies- Oberfläche, die verhindert, dass die Fasern der Wattierung durch den Oberstoff nach außen wandern. Die Thermore-Produktpalette enthält verschiedenste Qualitäten.
Thinsulate: Feinstvlies aus Kunstfasern von 3M Company, das als Wattierung zum Einsatz kommt etwa in Outdoor-Bekleidung oder Schlafsäcken.
Transtex: Doppelflächiges Gestrick vom österreichischen Sportbekleider Löffler, das aus Polypropylen und Baumwolle besteht. Es bietet einen hohen Feuchtigkeitstransport, gute Hautverträglichkeit und ist pflegeleicht. Einsatzmöglichkeiten: von Freizeit bis Hochleistungssport.

V

Venturi: Leichtes, strapazierfähiges Funktionsmaterial aus Polyester vom Schwabmüchener Konfektionär Schöffel. Beschichtet ist Venturi mit einer mikroporösen PUMembran. Es ist wasserdicht, atmungsaktiv, schnell trocknend und hat ein geringes Packvolumen. Zum Einsatz kommt es vor allem in Wetterschutzjacken.
Viskose: Zellulosefaser (natürliche Kunstfaser), die durch einen chemischen Prozess beispielsweise aus Holz gewonnen wird. Die chemische Zusammensetzung ähnelt der von Baumwolle. Eigenschaften: höhere Feuchtigkeitsaufnahme als bei Baumwolle, strapazierfähig, antistatisch. Hersteller ist etwa Lenzing in Österreich.

W

B Formula: 2-lagige Softshell-Qualität mit Membrane von Schweizer Stoffentwickler Schoeller, die sehr leicht, elas tisch und atmungsaktiv ist.
WB 400: Softshell-Material von Schoeller. Das 3-lagige Material hat eine PU-Beschichtung und ist durch den Einsatz von Cordura robust. WB 400 ist winddicht, wasserabweisend, dehnbar und atmungsaktiv. Es ist vor allem für kältere Regionen geeignet.
Windmaster: 3-Lagen-Laminat von Sympatex, das vor allem winddicht, atmungsaktiv ist sowie Schutz vor leichtem Regen bietet. Die Membran ist mit 5 micron extrem dünn.
Windstopper: Windstopper-Laminate von Gore haben eine mikroporöse Membran, sind winddicht, atmungsaktiv und wasserabweisend. Windstopper gibt es in unterschiedlichen Produktvarianten wie etwa Active Shell, Soft Shell, Technical Fleece, Insulated Fleece.

X

XCR: Gore-Tex-Technologie, die 2000 eingeführt wurde. XCR (extended comfort range) verspricht mehr Leistung bei Atmungsaktivität und Haltbarkeit. Vor allem im Schuhbereich kommt Gore-Tex XCR zur Verwendung.
X-Static: Silberfaser aus Polyester und Silber, die antibakteriell, geruchshemmend, antistatisch, feuchtigkeitstransportierend, thermoregulierend ist. X-Static, hergestellt von der italienischen Noble Biomaterials Europe srl, besteht aus einer Schicht reinen Silbers, verbunden mit der Oberfläche einer Textilfaser. Sie wird im Sport insbesondere für Strümpfe, Socken und Unterwäsche verarbeitet. X-Trafit: Gore-Tex-Technologie, die in  Handschuhen zum Einsatz kommt. Sie ist dort von Vorteil, wo gute Passform und Taktilität benötigt werden, was durch X-Trafit mit Wasserdichte und Atmungsaktivität vereint wird.

ich habe dieses lexikon übernommen von sport+mode

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